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1542
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Symon Lawer, erster nachweislicher Stammvater des Hauses Simon, kommt als "Flüchtling" nach
Kirn. Er war kurfürstlicher Leibeigenschaft entronnen und brachte es in Kirn zu Wohlstand.
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1542-1857
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Die Familien Simon bringen im Laufe der Generationen Rotgerber, Pfarrer und Buchbinder
hervor.
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1792-1870
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Carl Friedrich Simon betreibt die Kleingerberei „Carl Simon senior“ in Kirn.
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1857
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Theodor Simon, der älteste Sohn von Carl Friedrich Simon, gründet – aufbauend auf dem Geschäft
des Vaters – zusammen mit seinem Bruder Heinrich die Lederfabrik Carl Simon Söhne. Ziegen-
und Schaffelle werden zu Schuhoberleder, Futterleder und Feintäschnerleder verarbeitet. Das
Unternehmen beschäftigt bis zu sechs Mitarbeiter.
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1858
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Der Betrieb beschäftigt bereits 12 Mitarbeiter.
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Heinrich Simon erlernt bei Consigny in Paris die neuesten Zurichte- und Färbemethoden.
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1859
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Die Rhein-Nahebahn wird eröffnet und hält die Brüder davon ab, den Betrieb an den Rhein zu
verlegen.
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1862
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Theodor Simon richtet in seinem Unternehmen eine Krankenfürsorge ein – zu einer Zeit, als es den
Begriff „Gesundheitswesen“ noch nicht gab. Ein Pariser Falzer wird für sechs Monate in Kirn
beschäftigt, um die schwierige Handfertigkeit dort heimisch zu machen.
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1864
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Bruder Wilhelm wird als Gesellschafter in die Firma aufgenommen. Der erste Fabrikneubau
entsteht.
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1866
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Maschinenhaus und Fabrikschornstein werden gebaut und die erste Dampfmaschine mit acht
Pferdestärken installiert.
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1869
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Zwischen Theodor Simon und dem jüngeren Bruder Wilhelm kommt es zu einem Konflikt.
Wilhelm gründet daraufhin seinen eigenen Betrieb, der von nun an in starker Konkurrenz zu Carl
Simon Söhne steht.
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1872
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Nach dem Tode seines Bruders wird Theodor Simon Alleininhaber.
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1874
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Eine neue Dampfmaschine mit 25 PS wird aufgestellt.
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1879
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Theodor Simon wird zum Kommerzienrat ernannt. Installation einer zweiten 25 PS starken
Dampfmaschine. Das Gesellschaftshaus wird erbaut.
Das erste Zweigwerk in Rokitzan (Böhmen) wird eröffnet.
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1884
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Die Firma wird in eine Familien-KG umgewandelt.
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1886
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In Nancy wird eine Filiale gegründet. Die Dampfmaschinenleistung wird auf 250 PS erhöht.
Theodor Simon kauft die Ruine Schloss Dhaun, um sie weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich zu
halten. Kurze Zeit später erfolgen erste Restaurierungsarbeiten.
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1887
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Gründung eines Zweigwerkes in Madras, Indien.
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1891
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Der Betrieb in Nancy wird wieder eingestellt.
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1893
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Carl Simon Söhne setzt einen Meilenstein in der wissenschaftlichen Erforschung neuer
Gerbmethoden: in den betriebseigenen Laboratorien wird die industrielle Chromgerbung
entwickelt.
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1894
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Durch Nutzung von Wasserkraft werden in den neuen Stadtmühlen weitere 50 PS Wasserkraft
gewonnen, die teilweise zur Beleuchtung der Fabrik genutzt werden.
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1895
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Auf Anregung von Kommerzienrat Theodor Simon gründen Kirner Industrielle eine Schule für
Kleinkinder. Gute Leistungen werden am Ende des Schuljahres prämiert.
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1899
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Theodor Simon stirbt im Alter von 67 Jahren. Das Unternehmen wird von seinen Söhnen
weitergeführt.
Im Gesellschaftshaus wird eine Speiseanstalt für Arbeiter, die nicht in Kirn wohnen,
errichtet. Außerdem wird Mitarbeitern der Kauf von en gros erworbenen Lebensmitteln und Kohle zum
Selbstkostenpreis ermöglicht.
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1904
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Installation einer 350 PS starken Dampfmaschine.
Mehr und mehr Teile der Fabrikation werden mit elektrischen Gruppenantrieben ausgestattet.
In der Rokitzaner Filiale wird ein Unterstützungsfond für die dortigen arbeitsunfähigen und
hilfsbedürftigen Arbeiter gegründet.
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1913
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Die Kirner Feinlederindustrie produziert annähernd 40% des gesamten in Deutschland hergestellten
Feinleders.
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1918
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Die Zweigwerke in Rokitzan und Madras werden als Kriegsbeute enteignet.
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Die Beschäftigtenzahl sinkt auf etwa 300.
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1930
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Die beiden bedeutenden Feinlederfabriken in Kirn (Wilhelm Simon und Böcking & Penseroth)
sowie 18 der 20 traditionellen Gerbereien überstehen die Wirtschaftskrise nicht.
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1937
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Die Familien-KG wird in eine GmbH umgewandelt.
Hellmut Simon und Carl Theodor Simon leiten das Unternehmen in der dritten Generation.
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1940
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Einführung der Unterstützungskasse für Betriebsangehörige der Carl Simon Söhne GmbH insbesondere
wegen der zu erwartenden Kriegsinvaliden und Gründung des Sterbekassenvereins.
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1946
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Kriegsschäden, Demontagen und, viel schlimmer, der totale Ausfall der überseeischen
Rohfell-Lieferungen haben das Unternehmen schwer geschädigt.
Man gerbt mit knapp 200 Beschäftigten jedes Fell, das man bekommt.
Das Unternehmen wird von einem im Auftrag der Militärregierung eingesetzten kommissarischen
Leiter verwaltet.
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1952
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Am internationalen Rohstoffmarkt kommt es durch die Korea-Krise zu starken
Hausse/Baisse-Bewegungen. Das Unternehmen gerät in Liquiditätsschwierigkeiten, die aus eigener
Kraft, wenn auch nur durch Auflösung stiller Reserven, überbrückt werden können.
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1953
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Nach dem Tod von Carl Theodor Simon wird Hellmut Simon alleiniger Geschäftsführer.
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1954
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Das Unternehmen befindet sich noch immer in der Krise.
Das Eigenkapital von 2 Millionen DM ist zum Teil durch Verlustvorträge aufgebraucht. Der Umsatz
liegt bei 5 Millionen DM.
Von der Hausbank der Carl Simon Söhne GmbH wird Dr. Wolfgang Bürkle als Berater delegiert.
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1955
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Dr. Bürkle wird neben Hellmut Simon Geschäftsführer.
Die Firma arbeitet erstmals seit Jahren wieder mit Gewinn.
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1956
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Dr. Bürkle beginnt mit den ersten Versuchen zur Fertigung von Kunststoffplatten auf einer
selbstgebauten Presse.
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1957
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Im 100. Jubiläumsjahr ist das Unternehmen wieder konsolidiert.
Es werden knapp 300 Mitarbeiter beschäftigt. Der Gesamtumsatz beläuft sich auf über 8 Millionen
DM. Davon entfallen anteilig 33.000 DM auf Kunststoffe, die noch auf einer Lederpresse gefertigt
werden. Der Auslandsanteil liegt bei knapp 25%.
Soziale Leistungen für die Mitarbeiter umfassen Werkswohnungen, Firmenrente,
Betriebskrankenkasse, Ferienwerk, Ehrung von Jubilaren.
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1960
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Dr. Bürkle setzt einen Beschluss der Gesellschafterversammlung durch, der die Geschäftsführung
beauftragt, den Ausbau der Kunststoffabteilung mit allen Mitteln zu betreiben.
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1961
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Die erste speziell für die Produktion von Kunststoffplatten konzipierte Presse und der erste
Plattenextruder werden aufgestellt.
Die erste Polytethylen-Pressplatte der Welt wird von SIMONA produziert. In Basel wird die erste
Auslandsvertretung für Kunststoffprodukte eingerichtet.
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1962
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Ende des Jahres scheidet Hellmut Simon aus dem Unternehmen aus. Seine Anteile übernimmt Wilfried
Möller. Dr. Bürkle wird alleinzeichnungsberechtigter Geschäftsführer.
Vom Gesamtumsatz in Höhe von 9,4 Millionen DM entfallen auf Kunststofferzeugnisse 1,6 Millionen
DM.
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1965
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Für den Vertrieb in Frankreich wird in Mulhouse-Brunstatt die SIMONA S.A.R.L. gegründet.
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1966
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Am Westrand der Stadt Kirn wird mit dem Bau eines Werkes (zukünftiges Werk II) für die Extrusion
von Kunststoffen begonnen.
Das Unternehmen beteiligt sich an der neu gegründeten Plasmet AG in Basel, eine Nachfolgefirma
der schweizerischen Vertretung.
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1967
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Das neue Extrusionswerk (Werk II) wird in Betrieb genommen. Der Kunststoffumsatz beträgt knapp
10 Millionen DM.
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1969
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Der Firmenname wird in „SIMONA GmbH, Kunststoff-Halbzeuge“ geändert. Der Umsatz der unter dem
Warenzeichen „SIMONA“ vertriebenen Kunststofferzeugnisse ist erstmals höher als der
Lederumsatz.
Die SIMONA GmbH eröffnet eine Niederlassung mit Verkaufsbüro und Lager in Epinay sur Seine in
Frankreich. Im gleichen Jahr wird die erste deutsche Niederlassung in Hilden eröffnet.
Gründung der SIMONA Sozialwerk GmbH am 12.12.1969. Die GmbH ist die Rechtsnachfolgerin der „
Unterstützungskasse der Firma Carl Simon Söhne GmbH“, die schon 1940 gegründet wurde. Sie gewährt
Alters-, Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitsrenten. Das Sozialwerk wurde und ist bis heute
paritätisch geteilt. Gesellschafter des Sozialwerkes sind je zu 50 % die SIMONA AG und der Verein
für Miteigentum und Sozialbelange der SIMONA AG Belegschaft e.V. (VMSB). Alle Mitarbeiter wählen
den Vorstand des Vereins aus ihren Reihen. Die Mitarbeiter können somit Einfluss auf die
Geschäftspolitik und Mittelverwendung des Sozialwerks nehmen.
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1970
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Das Stammkapital wird auf 5 Millionen DM erhöht.
Der Kunststoffumsatz liegt bei 23 Millionen DM.
Das Produktionsprogramm wird um Kunststoffstäbe erweitert.
Das Entwicklungs-Technikum wird eingerichtet. Erste PVC Pulvermischung für Platten.
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1971
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Pressplatten werden zur Verbesserung der Toleranzen erstmals geschliffen und kurz darauf
gehobelt.
SIMONA entwickelt ein eigenes glasklares PVC und positioniert es im Markt. Schon im Folgejahr
übertrifft es die Umsatzprognosen deutlich. Beginn der Stabproduktion PO. Die Kapazität von PVC
wächst aufgrund der angeschafften Thyssen-Maschine auf 7100 Jato.
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1972
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Eine Niederlassung für den Raum Stuttgart wird in Möglingen bei Ludwigsburg eröffnet.
PVC kann erstmals vollständig in einer eigenen Mischerei in Werk 2 gemischt werden.
Schneidunterlagen entwickeln sich zu einem wichtigen Geschäft.
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1973
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Nach 116 Jahren Ledererzeugung wird die Lederverarbeitung als Produktionszweig eingestellt.
Allen Mitarbeitern wird bei voller Wahrung ihres sozialen Besitzstandes eine entsprechende
Beschäftigung im Kunststoffbetrieb angeboten. Keiner der Beschäftigten verliert seinen
Arbeitsplatz.
Die Arbeitszeit der Angestellten wird auf 40 Stunden pro Woche verkürzt.
SIMONA hat Probleme, ausreichend neue Mitarbeiter für sämtliche freien Stellen zu finden. Es
werden gezielt Mitarbeiter aus dem Pirmasenser Raum geworben.
Der Firmenname wird wegen der zunehmenden Bedeutung von Fertigartikeln, insbesondere
Schneidbrettern, neutraler in „SIMONA GmbH, Kunststoffwerke“ geändert.
Für die ehemaligen Lederfabrikationsräume im Werk I wird mit einem umfassenden Sanierungs- und
Umbauprogramm begonnen, um diese Räume für die Produktion und Lagerung von Kunststofferzeugnissen
nutzen zu können.
SIMONA übernimmt von der Deutschen Rhodiaceta AG in Freiburg deren „RHIAMER“-Betrieb, in dem
neben Rohren auch Platten und Stäbe hergestellt werden. Dieser Betrieb wird auf die Produktion von
Rohren spezialisiert und unter dem Namen RHIAMER Kunststoffwerk GmbH in die SIMONA-Gruppe
eingegliedert.
SIMONA stellt erstmalig auf der Achema aus.
Aufgrund des zunehmenden Auslandsgeschäfts wird die Einführung einer Kreditversicherung
beschlossen.
Die Werksfeuerwehr wird aufgelöst, das Gerät wird den Feuerwehren aus Kirn und Umgebung
kostenlos überlassen.
Die im neu gebauten Werk II zur Verfügung stehende Produktionsfläche ist bereits vollkommen
ausgelastet. Eine weitere Vertriebsniederlassung für den norddeutschen Raum wird bei Hannover
eröffnet. Gleichzeitig werden mögliche Standorte im Münchner Raum begutachtet.
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1974
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Das Verkaufsbüro mit Lager in Epinay sur Seine wird geschlossen und nach Domont bei Paris
verlegt. Die bisherige Handelsgesellschaft SIMONA S.A.R.L. baut zudem in Domont bei Paris ein
eigenes Produktionswerk. Das Kapital wird auf 2 Millionen Francs erhöht.
Das Pensionärstreffen für ehemalige Mitarbeiter (jeweils Werksbesichtigung und geselliges
Beisammensein) wird erstmals durchgeführt und danach zu einer regelmäßigen Einrichtung.
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1975
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Die SIMONA S.A.R.L. wird in die SIMONA S.A. umgewandelt und gleichzeitig von Mulhouse nach
Domont verlegt. In Segrate bei Mailand wird die SIMONA S.R.L. gegründet.
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1977
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Den Vertrieb in der Schweiz übernimmt die SIMONA Basel, die Plasmet-Beteiligung wird verkauft.
Das Kapital der SIMONA S.A. Domont wird auf 3 Millionen Francs aufgestockt.
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1978
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Die Gesellschafterversammlung beschließt eine Erhöhung des Stammkapitals auf 8 Millionen DM.
Erste Plattenproduktion aus Werkstoff PVDF.
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1980
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Für die Tochtergesellschaft RHIAMER wird ein neues Werk in Ringsheim, 30 km nördlich von
Freiburg, fertiggestellt. Damit stehen für die Rohrproduktion modernste Betriebseinrichtungen zur
Verfügung. Erstmals können Rohre bis 630 mm produziert werden. Das Kapital der RHIAMER GmbH wird
auf 1,2 Millionen DM erhöht.
Die SIMONA-Gruppe beschäftigt knapp 700 Mitarbeiter. Der Gruppenumsatz hat die
100-Millionen-DM-Grenze überschritten. Entwicklung einer PVC-Glas Platte mit Lebensmittelzulassung
und PVC-Rauchglas.
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1981
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Das Stammkapital der SIMONA GmbH wird auf 9,5 Millionen DM aufgestockt.
An diesem Stammkapital sind die Mitarbeiter über die SIMONA Vermögensverwaltungsgesellschaft der
Belegschaft mbH mit 1,3 Millionen DM beteiligt. Alle Erträge aus dieser Beteiligung fließen dem
SIMONA-Sozialwerk für Zwecke der betrieblichen Altersversorgung und Unterstützung in Notfällen
zu.
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1982
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Das SIMONA-Stammkapital wird auf mehr als 10 Millionen DM erhöht.
In Nürnberg wird die achte deutsche Verkaufsniederlassung eröffnet. Markteinführung von
PVDF-Platten mit Stretchgewerbe.
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1986
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SIMONA entwickelt mit SIMOCEL eine Schaumplatte, die sowohl antistatisch, als auch
schwerentflammbar ist.
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1987
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Ein neues Produkt PP-EL mit elektrischer Leitfähigkeit geht in Produktion. Im Rahmen der
Qualitätsverbesserung wird ein speziell abgestimmtes betriebsinternes Schulungssystem für die
Produktionsmeister eingeführt.
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1988
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Die SIMONA GmbH wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Beginn der Fertigung von
Rohrleitungskomponenten (Fittings) in Ringsheim und damit Einstieg in die
Spritzgießtechnologie.
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1989
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Der Bau eines neuen Hauptlagers in Kirn wird begonnen.
In Ringsheim erfolgt die Inbetriebnahme der Großrohrlinie bis Rohrdurchmesser 1000 mm.
SIMONA verzichtet als eines der ersten Kunststoffunternehmen weltweit auf den Einsatz von
Cadmium und Blei bei der Stabilisierung von PVC.
Die SIMONA AG beschäftigt nunmehr rund 570 Mitarbeiter. Durch den Einsatz von neuen
Statikmischern im Werk II Profil kann die Ausstoßleistung erheblich gesteigert werden. Neue
gesetzliche Umweltschutzauflagen. Die Anforderungen werden von SIMONA mit Einführung zahlreicher
Maßnahmen erfolgreich erfüllt.
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1990
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Das neue Hauptlager in Kirn wird nach Investitionen von 38 Mio. DM fertig gestellt. Das neue
Zentrallager für Halbzeuge in Kirn stellt mehr als 12.000 Stellplätze zur Verfügung.
Gründung der Tochtergesellschaft SIMONA UK in Stafford, England
SIMONA geht an die Börse. Das Aktienkapital der SIMONA AG wird auf 30 Mio. DM aufgestockt. 7
Mio. DM werden im geregelten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse eingeführt.
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1991
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In Rassnitz bei Leipzig wird die elfte Niederlassung eröffnet – die erste Niederlassung in den
neuen Bundesländern.
Die Produktion in Frankreich wird eingestellt, die ehemaligen Produktionsräume werden als
Lagerflächen und Schulungszentrum genutzt.
SIMONA produziert Großrohre mit bis zu 1000 mm Durchmesser. Der Werkstoff PETG wird neu in das
Produktprogramm aufgenommen. Das glasklare Material wird unter anderem in Lebensmittelbereichen
eingesetzt.
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1992
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Das SIMONA Doppelrohrsystem wird am Markt eingeführt.
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1993
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Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001
Die bisher als Tochtergesellschaft geführte RHIAMER Rohrproduktion wird mit der AG verschmolzen.
Neue Bezeichnung: SIMONA Werk III Ringsheim. Ein innerbetriebliches Vorschlagswesen wird
eingeführt. Mitarbeiter können nun direkt Verbesserungsvorschläge einreichen. Besonders wertvolle
Ideen werden prämiert. Das ATA-Technikum (Anwendungstechnische Abteilung) wird eingeweiht.
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1994
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Heinz Schreyer und Hans-Wilhelm Voss scheiden zum Ende ihrer Amtsperiode aus dem Vorstand aus,
ihnen folgen Dirk Möller und Walter W. Janshen. Ein neues System „Steuerung und Informationsfluss“
wird den Außendienstlern vorgestellt. Es beinhaltet die Ausstattung aller Außendienstmitarbeiter
mit Notebooks. Dies dient der besseren Vernetzung und dem schnellen Informationsaustausch.
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1995
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Gründung der Tochtergesellschaft SIMONA-PLASTICS CZ in Prag.
Die Pressplattenproduktion in Werk I wird grundlegend modernisiert.
Die elf Niederlassungen in Deutschland werden auf 5 Auslieferungslager und sechs Verkaufsbüros
umorganisiert. Damit gelingt es SIMONA, den Kunden schneller und effektiver zu bedienen.
Die Schaumplatte SIMOPOR wird entwickelt und am Markt eingeführt.
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1996
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Neue Arbeitszeitmodelle werden in allen Betrieben eingeführt.
In Ringsheim wird ein neues Zentrallager für Rohrformteile gebaut.
Gleichzeitig wird mit ersten Bauarbeiten für den neuen Mischturm in Kirn für PVC-Rezepturen
begonnen.
Die Hauptversammlung findet zum 140-jährigen Jubiläum erstmals im Kirner Gesellschaftshaus
statt, mit dem SIMONA durch die Firmengeschichte eng verbunden ist.
Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats, Wilfrid Möller, verstirbt.
Gründung der Tochtergesellschaft SIMONA FAR EAST in Hongkong.
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1997
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SIMONA ist in der Lage, großformatige Polyolefin-Platten bis 3 Meter Breite zu extrudieren. Die
Palette der Schaumplatten wird um SIMOPOR-LIGHT ergänzt.
Der SIMONA-Haustarifvertrag verzichtet weiterhin auf die seit 1996 mögliche generelle
Lohnkürzung bei Krankheit. Auch ohne Sanktion ist der Krankenstand weiter rückläufig.
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1998
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Fertigungsbeginn von High-Purity-Rohrleitungskomponenten im Werk Ettenheim. Damit erfolgt der
Einstieg in den Markt der Halbleiterindustrie.
Gleichzeitig wird eine SIMONA-Armaturenlinie ins Sortiment aufgenommen, um das Standardrohr- und
Formteilprogramm abzurunden.
Eine der vier französischen Niederlassungen (Rouen) wird im Rahmen eines neuen Logistikkonzeptes
geschlossen: Die Kunden werden zukünftig von Domont bedient.
Die SIMONA AG hebt die Rückstellungen für die Betriebsrente gemäß den neuen Sterbetafeln von
Heubeck deutlich an. Die Zahl der meldepflichtigen Betriebsunfälle kann nochmals um fast 20%
gesenkt werden. Die neue PVC-Mischerei in Werk II wird in Betrieb genommen. Es handelt sich dabei
um die zweitgrößte Investitionsmaßnahme, die SIMONA bisher getätigt hat.
Das Logistikkonzept 2010 wird ins Leben gerufen. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Umsatz in
12 Jahren zu verdoppeln.
Im gleichen Jahr wird auch KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) mit mehr als 100 extra
ausgebildeten Moderatoren eingeführt. Ziel ist es, die Prozessabläufe effizienter zu gestalten,
schneller auf die Bedürfnisse der Kunden zu reagieren und den Qualitätsgedanken bei den
Mitarbeitern fest zu verankern.
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1999
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Gründung der Tochtergesellschaft SIMONA POLSKA in Breslau, Polen, als Joint-Venture mit dem
polnischen Unternehmen ANICO.
Die Pressplattenproduktion in Werk I wird erneut umfassend modernisiert. Unter anderem erlaubt
eine neue Presse die Produktion in Dimensionen bis 6 x 2 Metern. In Werk II wird parallel dazu eine
zusätzliche Extrusionslinie in Betrieb genommen, welche Platten bis 4 Meter Breite fertigen kann.
SIMONA ist als einziger Hersteller in der Lage, diese Dimensionen zu produzieren.
Mit neuen Werkstoffen deckt SIMONA auch Halbzeuganwendungen in der Orthopädietechnik ab.
SIMONA entwickelt SPC-Schutzmantelrohre für die Kanalsanierung vor und führt sie in den Markt
ein.
Gleichzeitig wird am Standort Ringsheim bereits drei Jahre nach dem Bau des Formteillagers eine
erste Erweiterung erforderlich.
Erstmals lässt SIMONA von einem unabhängigen Institut eine Analyse der Kundenzufriedenheit und –l
oyalität durchführen.
Wolfgang Moyses übernimmt als Mitglied des Vorstandes die Verantwortung für die Bereiche
Finanzen, Einkauf und Controlling. SIMONA überschreitet erstmals in der mehr als 140-jährigen
Geschichte die Umsatzschwelle von 300 Mio. DM.
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2000
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Hans-Werner Marx scheidet als Vorstandsvorsitzender aus. SIMONA beendet mit einem Umsatzanstieg
von 20% und einem Ergebniswachstum von 40% ein Rekordjahr.
Das leistungsfähigere PE 100 löst den Werkstoff PE 80 im Rohrgeschäft ab.
SIMONA ist weltweit der erste Hersteller von Kunststoff-Eiprofilrohren (PE 80-Eiprofil-Rohr),
welche in der Kanalsanierung eingesetzt werden.
Eine neue Spritzgussanlage in Ringsheim macht SIMONA zum einzigen Hersteller in Europa, der
Formteile in Dimensionen bis 630 mm Durchmesser fertigen kann.
SIMONA bringt SIMOLUX-Platten aus PETG auf den Markt. hierbei handelt es sich um transparente
Platten für die Werbe- und Displayindustrie. Die PVC-Integralschaumplatte SIMOPLAN wird in das
Programm mit aufgenommen. Der "Logistikplan 2010" wird vorgestellt. Eine umfassende Optimierung
aller Prozesse soll für SIMONA eine Volumenverdopplung bis 2010 erbringen.
SIMONA Italia feiert 25-jähriges Firmenjubiläum.
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2001
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Gründung der Tochtergesellschaft SIMONA IBERICA in Spanien und Eröffnung einer Repräsentanz in
Shanghai.
In Kooperation mit der Fachhochschule Ludwigshafen bietet SIMONA AG ein berufsintegriertes
Studium der Betriebswirtschaft an.
Vollstäbe können mit einem Durchmesser von bis zu 800 mm produziert werden.
Werk II wird um die Coextrusion von Mehrschichtplatten erweitert.
Eine neue Software zum Customer-Relationship-Management löst das alte
Vertriebsinformationssystem ab.
Das SIMONA-Umweltmanagementsystem wird nach ISO 14001 zertifiziert.
Die Zahl der Beschäftigten übersteigt seit 1918 erstmals wieder 1000 Mitarbeiter. Ab März 2001
ist die Internetseite www.simona.de online.
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2002
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Gründung eines Produktions-Joint-Ventures mit Georg Fischer für die Herstellung von
High-Purity-Rohrleitungskomponenten am Standort Ettenheim.
SIMONA investiert in eine Produktionslinie zur Herstellung von Integralschaumplatten
(Celuka-Verfahren) und schafft eine weitere Presse im Format 4 x 2m an. SIMONA positioniert
erfolgreich die Rohstoffe PVC-C Corzan (Halbzeuge) und PP AlphaPlus (Rohre) im Markt.
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2003
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Wolfgang Moyses wird Vorstandsvorsitzender. Die betriebliche Altersversorgung wird um 10%
aufgestockt und bietet den Mitarbeitern damit einer der höchsten betrieblichen Altersversorgungen
in Deutschland.
Das Hauptlager in Kirn wird weiter ausgebaut.
Mit einer Mehrschichtplatte für die Herstellung von Kraftfahrzeugtanks schafft SIMONA den
Einstieg in den Automobilzulieferermarkt.
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2004
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Mit der Gründung von SIMONA AMERICA Inc. steigt SIMONA in den US-amerikanischen Markt mit
eigener Produktion und dem Vertrieb extrudierter Platten ein. Sitz ist in Mountaintop,
Pennsylvania.
Walter W. Janshen scheidet aus dem Vorstand aus.
Der Jahresumsatz übersteigt erstmals in der Firmengeschichte 200 Mio. EUR.
Die Einführung von SAP als unternehmensweite Software beginnt.
In Ringsheim zieht die Verwaltung in ein neues Gebäude um.
Das Prüflabor in Kirn wird erfolgreich nach DIN EN ISO 17025 zertifiziert.
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2005
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Der langjährige Vorstandsvorsitzende und Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Wolfgang Bürkle, im Juli
zum Ehrenbürger der Stadt Kirn ernannt, verstirbt am 18. August. Jochen Feldmann wird in den
Vorstand berufen und verantwortet dort die Bereiche Finanzen, Einkauf, Controlling. 25-jähriges
Jubiläum der Rohrproduktion in Ringsheim. Der Umsatz Rohre und Formteile liegt erstmals über 40
Mio. EUR.
Der Krankenstand erreicht seinen bisher niedrigsten Stand.
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2006
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SIMONA AG erwirbt zum 1. Oktober 2006 das Kunststoffgeschäft der Deutschen Holzveredelung Alfons
und Ewald Schmeing oHG mit Sitz in Kirchhundem-Würdinghausen (Nordrhein-Westfalen).
SIMONA AMERICA Inc. zieht mit der Produktion innerhalb von Pennsylvania von Mountaintop nach
Hazleton um.
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2007
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SIMONA feiert 150 jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür, einem großen Mitarbeiterfest
und einem besonderen Messestand auf der K-Messe in Düsseldorf, der weltgrößten Kunststoffmesse.
Der verbesserte Internetauftritt in neuem Layout wird Ende Oktober online gestellt.
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2008
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Markteinführung der Produktfamilie PP-DWU AlphaPlus und der Innovation
Hohlkammerplatte.
Die erste multifunktionale Produktionsstätte von SIMONA in Litvinov/Tschechien nimmt
Teilbetrieb auf.
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2009
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DIBT-Zulassung für SIMONA
® PP-DWU AlphaPlus
® - erster und einziger Halbzeughersteller mit eigener Zulassung für eine PP Formmasse.
Das Werk in Litvinov, Tschechien nimmt Vollbetrieb auf. Im Werk in Jiangmen, China, startet die
Testproduktion.
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2010
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Im April wird das neue Werk in Jiangmen, China, mit einem Festakt offiziell
eröffnet.
Tod von Anita Bürkle, Großaktionärin und Witwe des langjährigen Vorstands- und
Aufsichtsratsvorsitzenden der SIMONA AG, Dr. Wolfgang Bürkle
Qualitäts- und Umweltmanagementsystem Werk Litvinov zertifiziert.
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2011
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Neue Tochtergesellschaft in Russland
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2012
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Einführung und Zertifizierung eines Energiemanagementsystems nach internationalen
Normen |