Dienstag, 20.
September 2011
Änderungen im Vorstand der SIMONA AG
Kirn, 20.09.2011. Mit Wirkung vom 01.01.2012 wird Fredy Hiltmann (56) als neues Mitglied in
den Vorstand der SIMONA AG berufen. Herr Hiltmann wird das Ressort Finanzen verantworten (Chief
Financial Officer). Herr Hiltmann hat nach einer kaufmännischen Berufsausbildung ein Studium als
Betriebsökonom HWV absolviert. Er hatte leitende Stellungen in verschiedenen, weltweit tätigen
Unternehmen inne (u. a. Siemens AG, Georg Fischer AG). Zuletzt war Herr Hiltmann als Chief
Financial Officer der Metalor Gruppe tätig. Herr Hiltmann ist Schweizer Staatsbürger.
Vorstandsmitglied Detlef Becker (51) wird - im gegenseitigen Einvernehmen mit dem
Aufsichtsrat - seine aktive Vorstandstätigkeit mit Ablauf des 30.09.2011 beenden. Er gehörte seit
dem 1. April 2008 dem Vorstand der SIMONA AG an. Herr Becker leitete die Ressorts Vertrieb und
Marketing, die künftig von Wolfgang Moyses, Vorstandsvorsitzender der SIMONA AG, verantwortet
werden. Der Aufsichtsratsvorsitzende der SIMONA AG, Hans-Werner Marx, dankt Herrn Becker für die
geleistete Arbeit
Freitag, 26. Februar 2010
SIMONA ordnet Vorstand neu
Kirn, 26.02.10. Die SIMONA AG verkleinert ihren Vorstand aus wirtschaftlichen Gründen. Der
Aufsichtsrat hat beschlossen, den Vertrag von Herrn Jochen Feldmann, der am 31.12.2010 turnusmäßig
endet, nicht zu verlängern. Herr Feldmann war im Vorstand zuständig für Controlling,
Rechnungswesen, Einkauf, IT/Organisation und Qualitätsmanagement. Der Aufsichtsrat dankt Herrn
Feldmann für seine engagierte und erfolgreiche Tätigkeit im SIMONA Vorstand. Die Ressorts von Herrn
Feldmann übernimmt mit sofortiger Wirkung Wolfgang Moyses, Vorsitzender des Vorstandes der SIMONA
AG.
Donnerstag, 05. November 2009
SIMONA bestätigt Schließung des Standortes Würdinghausen
Kirn, 05.11.09. Die SIMONA AG hat den Beschluss gefasst, das Werk Würdinghausen aufgrund
signifikanter Verluste am Standort zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu schließen. Dem gingen intensive
und ausführliche Beratungen mit Betriebsrat und Gewerkschaft unter Einbindung eines Gutachters
voraus. Betroffen sind 78 Mitarbeiter, die an dem Standort Pressplatten, Profile und Fertigteile
vor allem für die Kundengruppen Maschinenbau und Transporttechnik herstellen.
Das am Standort Würdinghausen produzierte Produktprogramm wird in bestehende SIMONA
Standorte integriert. SIMONA führt zurzeit Gespräche mit Betriebsrat und Gewerkschaft über einen
sozialverträglichen Interessensausgleich und Sozialplan.
Diese Adhoc-Mitteilung ergänzt die Adhoc-Mitteilung vom 13. August 2009.
Donnerstag, 13. August 2009
SIMONA erwägt Schließung des Produktionsstandortes Würdinghausen
Kirn, 13.08.09. Die SIMONA AG erwägt, das Werk Würdinghausen aufgrund signifikanter Verluste
am Standort zu schließen. Betroffen sind 84 Mitarbeiter, die an dem Standort Pressplatten, Profile
und Fertigteile vor allem für die Kundengruppen Maschinenbau und Transporttechnik herstellen.
Das am Standort Würdinghausen produzierte Produktprogramm soll in bestehende
SIMONA-Standorte integriert werden. Die Abwicklung soll sozialverträglich durchgeführt werden. Die
Geschäftsleitung führt zurzeit Gespräche mit Betriebsrat und Gewerkschaft über einen
Interessensausgleich und Sozialplan.
Freitag, 31. Juli 2009
SIMONA im ersten Halbjahr: positives Ergebnis trotz drastischen Umsatzrückgangs
Kirn, 31.07.09. Der SIMONA Konzern zeigt sich robust in der Wirtschaftskrise. Deutliche
Auftragsrückgänge in den Kernbranchen Chemie und Maschinenbau haben zu starken Umsatzeinbußen
geführt. Dennoch konnte ein positives Ergebnis erzielt werden. Das ist einem frühzeitig
eingeleiteten Sparprogramm und einer guten Marktpositionierung zu verdanken.
Im ersten Halbjahr 2009 hat der SIMONA Konzern einen Umsatz von 106,3 Mio. EUR erzielt. Das
entspricht einem Rückgang von 32,3 Prozent gegenüber dem sehr guten ersten Halbjahr 2008, in dem
157,1 Mio. EUR erlöst wurden. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 3,5 Mio. EUR (im Vorjahr 13,4 Mio.
EUR), wie Wolfgang Moyses, Vorsitzender des Vorstandes, auf der Hauptversammlung heute mitteilte.
Ausführliche Informationen werden mit dem Halbjahresbericht am 26. August 2009 veröffentlicht.
Donnerstag, 31. Januar 2008
SIMONA verkauft Joint Venture Anteile an GF Piping Systems
Konzentration auf Kernbranchen Chemie und Industrie im Markt für Fluorpolymere
Kirn, 31.01.2008. Mit Wirkung vom 1. Januar 2008 übernimmt GF Piping Systems, Schaffhausen
(Schweiz), den 50%igen Anteil der SIMONA AG im gemeinsamen Joint Venture Georg Fischer SIMONA
Fluorpolymer Products GmbH, Ettenheim. Über die Modalitäten des Verkaufs haben die Parteien
Stillschweigen vereinbart.
Das im Jahr 2002 gegründete Joint Venture verfügt über eine der weltweit modernsten
Reinraumproduktionen und ist auf die Herstellung von High-Purity Rohrleitungssystemen, unter
anderem für die Halbleiterindustrie, spezialisiert.
SIMONA konzentriert sich im Markt für Fluorpolymere künftig auf den Ausbau des Geschäfts in
den Kernbranchen Chemie und Industrie.
Die gute Zusammenarbeit auf operativer Ebene werden SIMONA und GF Piping Systems fortsetzen.
Mittwoch, 30. August 2006
SIMONA erwirbt Kunststoffgeschäft der Deutsche Holzveredelung
Alfons und Ewald Schmeing oHG
Der SIMONA Konzern erwirbt durch einen Asset-Deal das Kunststoffgeschäft der Deutschen
Holzveredelung Alfons und Ewald Schmeing oHG mit Sitz in Kirchhundem-Würdinghausen
(Nordrhein-Westfalen) mit Wirkung zum 1. Oktober 2006. Das unter dem Markennamen Dehoplast
zusammengefasste Kunststoffgeschäft der Deutschen Holzveredelung hat ein Umsatzvolumen von rund 18
Mio. Euro und beinhaltet die Herstellung und den Vertrieb von Pressplatten, extrudierten Platten,
Vollstäben, Profilen und Fertigteilen, vorwiegend aus den Werkstoffen Polyethylen (PE) und
Polypropylen (PP). Über die Höhe des Kaufpreises haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.
SIMONA rundet mit dem Erwerb von Dehoplast ihr bestehendes Produktprogramm technischer
Halbzeuge ab und erweitert das Portfolio um Fertigteile. Das Fertigteilgeschäft umfasst die
Fertigung von Zubehörteilen für den Maschinenbau, die Transport- und Lagertechnik. SIMONA stärkt
mit der Übernahme seine Position als führender Anbieter von Kunststoffhalbzeugen für industrielle
Anwendungen.
Zum Kunststoffbereich gehört auch die Fertigung von Stanzplatten, die unter dem Markennamen
frisylen® vertrieben werden. Dehoplast stellt ihre Kunststoffhalbzeuge und Fertigteile in zwei
Werken in Kirchhundem-Würdinghausen und in Hilchenbach-Lützel im Siegerland her. Insgesamt
beschäftigt Dehoplast rund 100 Mitarbeiter, die von SIMONA übernommen werden.
Das Geschäft mit Kunstharzpressholz, das unter dem Namen dehonit® betrieben wird, verbleibt
in der Deutschen Holzveredelung Alfons und Ewald Schmeing oHG.
Im Zuge der Übernahme soll die technische Kompetenz der unterschiedlichen
Produktionsstandorte von Dehoplast und SIMONA im Rahmen eines noch auszuarbeitenden
Standortkonzeptes ausgebaut werden.